TEAM BLOG

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... hier könnt Ihr mehr über unser Test-Team von Boilie&More erfahren. Berichte über Siege und Niederlagen unser Testeinsätze werden Euch brandheiß serviert.

Samstag, 7. April 2018

Teamvorstellung Noel



Im Jahr 2018 hat sich unser Martin Miksch vorgenommen über jedes unserer Team-Mitglieder ein kurzes Video zu drehen. Den Anfang macht unser Noel.

Beste Grüße
Team Boilie and More

Frühjahrsangeln wie aus dem Bilderbuch


Der Jahreswechsel stand bevor und das Wetter schien nahezu perfekt, um am 1.März wie gewohnt ans Wasser zufahren. Leider machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung und Ende Februar kam dann der extreme Kälte Einbruch, inklusive 5-7cm dickes Eis auf allen Teichen.  Auch wenn jetzt eine Warmfront kommen sollte wusste ich, dass es sich nie im Leben ausgeht das in 5 Tagen all meine Gewässer offen  sind, außer mein Kanal! Also Mais/Weizen gekocht, ein bisschen was am Tackle verändert und schon stand ich am 1.März am Kanal um den einen oder anderen Karpfen zu fangen. Ich wusste schon von den letzten Jahren, dass es eigentlich keinen Sinn macht zu dieser Zeit an den Kanal zufahren weil es durch das treibende Kraut unmöglich ist seinen Köder sauber anzubieten. So fuhr ich nach 4 Stunden, durchfroren, nachhause. Von den Temperaturen wurde es nicht besser und auch mein Kanal hatte ein paar Tage später eine dünne Eisschicht. Am 12. März waren dann alle Gewässer Eisfrei und endlich konnte ich wie gewohnt in die Saison 2018 starten. Auch hier hatte ich gemeinsam mit Christoph, meinen Angelkumpel, einen Blank. Obwohl wir wirklich alles probierten.  Doch wie heißt es so schön, alle Guten Dinge sind 3. Beim dritten Ansitz war es dann soweit. Ein super Frühlingstag bei gefühlten 10-12 Grad stand an und ich machte mich am Weg zu einen meiner flacheren Gewässern. Dort hatte ich das beste Gefühl und brachte meine zwei Montagen, einmal einen CocoNut Hookbait und die andere als Nasty Shell Snow man, unter die überhängenden Bäume einer Insel. Nicht lange und mein Bissanzeiger schrie das erste Mal los. Der erste Fisch der Saison ist immer eine Prämiere, ein kleiner Schwarzer Amur (langsam werden sie zur Plage an meinen Gewässer) war der Erfolg. Im Laufe des Nachmittags konnte ich eine ganze Serie an Karpfen fangen.

Ich verfolgte weiter den Wetterbericht und das Wetter sollte nur kurz anhalten. Also beschloss ich mit Christoph kurz davor nochmal unser Glück zu versuchen. Schnell, 4 Gelbe Green Vision Pop Ups an verschieden Montagen (Chod, Spinner und Hinged Stiff Rigs) vorbereitet und ab an die Kante. Was hier abging war nicht zu beschreiben. Auch hier konnten wir innerhalb kürzester Zeit 8 Fische an einem Nachmittag fangen und das bei 5 Grad Wassertemperatur.


Für mich war dies wieder der absolute Beweis, dass der richtige Köder am richtigen Platz das Non plus Ultra ist. Mal schauen wie mein Frühjahr weiterverläuft, über Ostern geht’s nach Ungarn zu den Mura Carp Lakes.


Tight Lines

Euer Dominik


Dienstag, 3. April 2018

Carpfishing Tour Kroatien 2017

Matej vom Team Slovenia hat mir ein paar Fotos von ihrer letzjährigen Tour nach Kroatien zukommen lassen. Unsere Slowenen sind bekannt dafür, dass sie bei jeder Tour unglaublich dicke Fische auf die Matte legen, aber seht selbst was das richtige Futter am richtigen Platz alles ermöglicht!!!

Beste Grüße
Team Boilie and More


Dienstag, 20. März 2018

Winterkarpfen fangen leicht gemacht!

Der Winter ist für jeden Angler die härteste Zeit im Jahr, denn die ständigen Wetterwechsel und das launische Fressverhalten der Karpfen macht es uns Anglern sehr schwierig unsere geliebten Freunde zu überlisten.
Aber da mich selbst das kälteste Wetter nicht abhält, fuhr ich in den Semesterferien mit einem guten Freund nach Ungarn angeln.

Wie sind wir das Ganze angegangen?
Nach dem Bezug der Hütte mussten wir erst mal unser Boot aufpumpen. Ein paar Minuten später stand es ausgestattet mit Echolot und Motor abfahrbereit im Wasser. Also schnappten wir die Klopfrute, Haarmarker sowie unsere Futterkübel und begaben uns auf Erkundungstour.
Mein erster Gedanke war, dass die Karpfen bei Wassertemperaturen von 2 bis 3 Grad Celcius eher tiefe Zonen aufsuchen. Deshalb nahmen wir uns eine Gewässerkarte zur Hand und versuchten diese Stellen zu finden. Wenige Minuten später stieß ich auf eine Mulde die zirka 3,5 Meter tief war. Mit der Klopfrute tastete ich den Grund ab , damit ich meine Rigs passend wählen konnte. Währenddessen fiel mir gleich auf, dass es sich um einen harten, wenn nicht sogar kiesigen Untergrund handelt. Mir war klar, dass dieser Spot ein potentieller Hotspot ist und fütterte dort daher meinen Partikel Mix, welcher schon ein paar Tage zuvor mit dem Coconut Dope verfeindert wurde.
Der zweite Platz war etwas abgelegener, als der Erste. Hierbei handelt es sich um ein Plateau in ca. 1,5 bis 1,8 Meter Tiefe. Mir erschien dieser Platz richtig gut, da es auf beiden Seiten eine stark abfallende Steilkante gab. Nicht lange gezögert und die ersten Schaufeln meines Mixes landeten darauf. Vereinzelt warf ich eine Hand voll Coconut und White Cream Boilies in 16 mm verstreut über den Platz.
Welche Rigs, bzw. Köder habe ich verwendet?
Das Abklopfen des Grundes zeigte mir, dass ich es mit einem harten Grund zu tun habe. Deshalb nahm ich kurze Rigs, denn diese erfüllen denn Zweck der Safetyclip Montge effektiver. Durch ein verkürztes Vorfach greift der Haken schneller im Maul des Karpfens und die Wahrscheinlichkeit, dass dieser hängt ist umso größer.
Auf der einen Rute kam ein 15 Zentimeter langes IQ- D Rig zum Einsatz. Dieses bestückte ich mit einem einzelnen White Cream Balanced Hookbait in 20 mm. Das ganze platzierte ich mit einem Pva- Stick auf meinem Futterplatz und lies dieses 24 Stunden liegen.
Rute Nr.2
Bewusst wählte ich ein Blowout- Rig, denn auf diesem kann ich meinen vorgesehen Coconut Schneemann montieren.
Nachdem beide Ruten ausgelegt waren, begann schließlich das große Warten. Bis zur ersten Nacht meldeten sich die Bissanzeiger erstmal nicht. Ab Einbruch der Dunkelheit kamen hier und da ein paar Piepser, welcher aber nicht vielversprechend waren. Naja, da die Karpfen anscheinend keinen Hunger hatten, konnten wir unsere Mägen mit leckeren Hühnerfilets füllen.
Kurz nachdem sich die Sonne zum ersten Mal blicken lies, erwachten auch wir und machten einen kleinen Kontrollgang zu den Ruten. Gut, die erste Nacht lief mal relativ mager für uns aus, aber das konnte ich mir schon denken, denn die Fische ziehen bei solchen Temperaturen wenig bis gar nicht. Leider schliefen wir danach wieder in unseren Betten ein und konnten den ersten Biss nicht in vollem Bewusstsein miterleben. Ich glaube es war ungefähr 08:35 Uhr, als es mich aus den Federn riss. In der Hektik vergas ich ganz meine Schuhe anzuziehen und lief mit den Socken über den schlammigen Weg zum Steg hinunter. Die linke Rute krümmte sich stark nach links, weshalb ich mich schnellstens ins Boot begeben musste. Es fühlte sich so an, als würde ein richtig dicker Karpfen an meinem Haken hängen. Kurze Zeit später, konnte ich meinem Pech nicht glauben. Er schlitzte direkt unter dem Boot nach ein paar harten Kopfschlägen aus. Naja, jetzt konnte ich es auch nicht mehr ändern. Geschehen ist geschehen. Zum Glück packte ich eine Boilienadel und meine Hookbaits am Vorabend zuvor in das Boot und legte daher gleich die Rute erneut ab.
Nach einem ausgiebigem Frühstück und erwärmten Zehen, wanderten wir ein paar Runden in der frischen Luft umher. Plötzlich sagte der Armin zu mir, dass er glaube einen Bissanzeiger gehört zu haben. So war es auch, nach einem kurzen Sprint sprangen wir beide mit der Rute ins Boot und fuhren dem Karpfen entgegen. Wenige Zeit später bekamen wir den Fisch das erste Mal zu Gesicht. Es war eine Spiegler Granate mit satten 21 Kilo abzüglich der Wiegeschlinge. Ich glaube Worte können diesen unglaublichen Moment niemals so umfassend beschreiben, wie er sich damals anfühlte. Meinen Grinser konnte man mir eine Woche später immer noch ansehen.
Nach einer ausgiebigen Fotosession, durfte der Fisch auch wieder in sein Element zurück. In der Hütte angekommen, hangen auch schon die ersten Kleidungsstücke über dem Heizkörper, denn unser Gewand war bis nach innen durchnässt.
Es war kaum zu fassen, dass unsere Strategie innerhalb der ersten Vierundzwanzig Stunden aufging. Wer hätte damit gerechnet.
Mit voller Hoffnung warteten wir auf den nächsten Biss, doch dieser kommt bis heute nicht. Egal, im Großen und Ganzen war es ein bomben Auslandstrip. Wie vielleicht viele von euch nicht wissen kannten wir zwei uns bis zum Tag der Abreise nicht persönlich. Dies machte den kleinen Urlaub wiederrum umso spannender.
Abschließend muss ich sagen, dass wir sehr viel Spaß miteinander hatten und mittlerweile richtig gute Freunde geworden sind. In Zukunft werdet ihr wieder über uns zwei hören.
Ich hoffe ihr habt ebenfalls so einen mega Start in die Saison und wünsche euch somit alles Gute im Frühling.
Liebe Grüße und Tight Lines

Euer Noel

  

Mittwoch, 14. März 2018

2005-2017 oder Mensch wie die Zeit vergeht by Martin Miksch

Ich habe mir mal die Zeit genommen und meinen Rechner durchforstet für Euch. Ich bin auch richtig fündig geworden und habe einige Schmankerl zusammengestellt.
Ich fische ja nun schon seit einiger Zeit auf Karpfen und sicher habe ich vor 2005 schon einige Karpfen gefangen, doch das ist eine andere Geschichte.
Gefangen habe ich diese Fische in Österreich und den benachbarten Ausland. Mensch was sind da viele verschiedene Arten wie Spiegelkarpfen, Schuppenkarpfen, Fullys, zusammengekommen.
Es sind auch einige unveröffentlichte Fische dabei so viel ist sicher aber nun genug der Schreiberei lassen wir die Bilder für sich sprechen,und glaubt es mir ein jedes Bild ist eine Geschichte für sich selber wert.


In diesem Sinne auf ein erfolgreiches Frühjahr Euer Martin Miksch

Dienstag, 6. März 2018

Treasure Hunt, Markus

Mein Frühjahrsvideo von 2016. Damals kamen die Strawberry Cream Produkte frisch ins Programm. Ich fischte sehr gerne die Strawberry Cream Balanced Hookbaits. Genauso wie vor zwei Jahren auch heute noch eine TOP Frühjahrskugel!